Eins, Zwei, Drei… Zum Glück vorbei!

Christian schreibt im neuen Beitrag:

„Ich melde mich aus meinem Winterschlaf zurück 😉

Letztes Jahr ist es ja doch ganz schön ruhig geworden um mich, lediglich bei unserer Vereinsmeisterschaftspremiere war ich in Erscheinung getreten – aber dafür ganz erfolgreich und durfte mir den ersten Titel holen.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass es den Umständen zu verdanken war, dass aus gesundheitlichen, zeitlichen und privaten Gründen nicht alle Vereinskollegen am Start waren oder zumindest dann nicht topfit. Unter normalen Umständen wäre der Titel sonst im letzten Jahr wohl nicht an mich gegangen, denn nach meinem Ironman-Rennen in Nizza 2013 ging es gesundheitlich leider nicht immer ganz gut dahin. Ich wurde immer wieder krank, holte mir die ein oder andere Verletzung und regenerierte zudem einfach nicht mehr so gut wie vor dem Ironman in Nizza.

Ich merkte 2014 relativ schnell, dass außer den Vereinsmeisterschaften wohl sonst nicht viel laufen wird und nutzte dann das letzte Jahr um wieder ordentlich viele ruhige Kilometer zu sammeln und den Sport einfach ganz ohne Wettkampfdruck zu genießen.

Ich muss zugeben, es fällt einem nach einem solchen Jahr mit einer Auszeit gar nicht so leicht wieder in den Wettkampfmodus zu schalten, plötzlich tut der Sport ab und an auch mal wieder weh, wenn man den Wohlfühlmodus verlässt und ein Tempotraining absolviert.

Anfang März, gleich nach den letzten Klausuren an der Uni, habe ich wieder mit einem regelmäßigen Tempotraining begonnen um fit für die Saison zu werden, denn in diesem Jahr steht bei mir wieder ein Ironman-Rennen an. Generell gestalte ich eine solche Ironman-Saison immer nach dem Muster, dass im Winter ruhige Kilometer gesammelt werden für die Ausdauer und um gesund durch den Winter zu kommen. Dem folgt im Frühling ein relativ hartes Tempotraining für einen Frühlings-Halbmarathon, um wieder schnell zu werden, danach wird die Geschwindigkeit durch längere Einheiten auf die Ironman-Distanz gehievt.

Entsprechend steht dieses Jahr wieder ein Halbmarathon im Frühling an und da das Lauftraining zuletzt äußerst gut lief entschied ich mich nun sogar schon etwas früher wieder in den Wettkampfbetrieb einzusteigen, nämlich bereits am Sonntag, den 22. März 2015, bei den niederbayerischen Halbmarathonmeisterschaften in Deggendorf. Leider kommt der Halbmarathon zwar zwei, drei Wochen zu früh, so dass ich noch nicht topfit bin. Dies empfinde ich als ziemlich schade, da ich Meisterschaftsrennen sehr gerne laufe, bei denen es einfach nur auf die Platzierung ankommt und nicht auf die Zeit – aber da ich bei einem Halbmarathon ohnehin nur einen hinteren Platz belegen kann und keine Chance gegen die ganzen Lauf-Asse habe, freue ich mich auf meinen ersten Halbmarathon seit drei (!) Jahren.

Als „Abschlusstraining“ für den ersten Wettkampf des Jahres stand heute bei herrlichem Wetter noch ein Training über 3 mal 3000 Meter auf dem Programm, welches ich im zumindest für April angestrebten Wettkampftempo gelaufen bin, also ca. 4:08 Minuten pro Kilometer. Ob es bereits am Sonntag klappt, so schnell zu laufen bezweifle ich jedoch, da mir einfach noch zwei Tempodauerläufe über 10 bis 12 Kilometer und mindestens zwei längere Läufe mit mehr als 20 Kilometer Länge fehlen, denn von letzterem habe ich leider erst einen in diesem Jahr in den Beinen. Das Training war daher heute noch relativ anstrengend und ich war echt froh als die drei 3km-Blöcke absolviert waren: eins, zwei, drei… zum Glück vorbei!“

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